Else Edelkraut

Bei der Else Edelkraut treffen zwei Herstellungsverfahren und zwei Rezepturen aufeinander.

Die ersten Bitteralkohole wurden durch Mazeration (kalter Alkoholauszug) hergestellt, wobei der Alkohol zuerst aus Gärung gewonnen wurde. Die Griechen legten Bitterkäuter in Wein ein, um diese haltbar zu machen und sich die Wirkung der Bitterstoffe zunutze zu machen.

Die ersten “Destillen” wurden für die Herstellung von Essenzen genutzt. Etwa im 9. Jh. haben die Araber diese Technik verfeinert und der Destille einen “Hut” aufgesetzt. Mit der Alambik (arab. al-anbiq) konnte nun auch stärkerer Alkohol hergstellt werden.

Bei Else Edelkraut wird nach 24 Stunden Mazeration und folgender Destillation ein Teil des Destillates benutzt, um in diesem nochmals Kräuter zu mazerieren. Später wird alles gut aufeinander abgestimmt und gemischt.

Die Else ist deutlich bitterer als unser “Suisse Bleue“ und krautiger im Vorgeschmack mit deutlicher Anisnote und leicht erdigen (Kalmus) und zitronigen Noten versehen. Damit ist dieser Absinth eine frische Auflage alter Rezepturen.

Der Name “Else Edelkraut” ist eine Hommage an meine Grossmutter Else, die in den 1920-igern das Berliner Flair zu schätzen wusste.

Sorten:
72% alc vol, Thujongehalt ca. 9,8 mg/ltr, in 0,2 ltr und 0,5 ltr in Glasflaschen erhältlich

U.a. Anissamen, Fenchelsamen grün, Wermut, Zitronenschalen, Melisse, Kalmus, Sternanis, die meisten Kräuter in Bio, alle Kräuter nach Arzeneimittelbuch-Qualität, der verwendete Alkohol ist BIO-Zertifiziert, Quellwasser aus dem Schwarzwald.
Kein BIO-Produkt im Sinne der BIO-EU-Verordnung!